Intelligentes Road- und Parkpricing mit Geschwindigkeitswarnung



Kurzbeschreibung

Was das Projekt kann...



Das Projekt stellt ein vollständiges System zur "leistungsabhängigen Erfassung von Straßengebühren" dar. Das bedeutet, daß abhängig von der aktuellen Position des Fahrzeugs, die über ein Global Positioning System erkannt wird, und von der Zeit sowie der Geschwindigkeit des Fahrzeugs ein gewisser Tarif für die Benützung der Straße berechnet wird, der anschließend von einer Chipkarte abgebucht werden kann.

Für dieses System sind keinerlei Mautstationen oder Zentralstellen notwendig, die bei anderen elektronischen Roadpricing- Systemen zwingend vorgeschrieben sind, daher sind beliebige Verkehrsflächen mit einer Gebühr belegbar. Über ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem ist das Gerät vor Mißbrauch durch den Benutzer geschützt, außerdem kann die Berechtigung des Benutzers durch eine gut sichtbare Anzeige von der Polizei jederzeit überprüft werden.

Zusätzlich zum Road- und Parkpricing ist außerdem noch eine Geschwindigkeitswarnung für den Benutzer möglich, wenn er die maximal erlaubte Geschwindigkeit in einem Bereich übertritt. Dieser Aspekt des Projekts dient wesentlich der Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Was der Benutzer sieht...



Der Benutzer muß keine komplizierten Bedienungselemente betätigen, einzig und allein die Chipkarte muß in den Schlitz an der Vorderseite des Gehäuses eingeschoben werden, damit das Gerät in Betrieb geht. Ablesbar sind an den LCD- Anzeigen des Geräts aber z.B. auch die aktuelle Zeit, Geschwindigkeit, die Position, ob der Fahrer zu schnell unterwegs ist, ob man sich in einer Zone mit einer Gebühr befindet und welches Guthaben auf der Chipkarte verblieben ist. Die Geschwindigkeitsüberhöhung verursacht außerdem einen Warnton, der den Benutzer daran erinnert, den Fuß vom Gas zu nehmen. Eine zweite Anzeige dient dazu, daß im Parkbereich Kontrollorgane einfach die Berechtigung kontrollieren können.

Bisherige Erfolge und Pressestimmen...



Unser Projekt wurde von "Jugend Innovativ 1998" mit 7.000 öS Förderung bedacht, anschließend dann zur nationalen Endausscheidung des Wettbewerbs eingeladen. Dort erreichten wir mit unserem Projekt den mit 15.000 öS dotierten 3. Platz.

Die "Kleine Zeitung" urteilte am 29. Mai über das Projekt: "...Intelligent: diese vier Schüler wie auch das von ihnen entwickelte Road- Pricing- System...."

Das Patentamt forderte uns zur Einreichung einer Patentanmeldung zum Schutz der Neuheit eines solchen Systems auf, die Patentanmeldung ist bereits erfolgt, die Patenterteilung ist noch im Laufen.